Wettkampfberichte 2013

Mit falschem Ergeiz zum Silvesterlauf

37. Silvesterlauf in Stuhr Fahrenhorst - 31.12.2013

Ich hatte mich auf den Jahresabschlusslauf so gefreut. Vor ein paar Tagen noch so fit gewesen, aber dann schlich sich etwas an. Ich wollte es nicht war haben, doch mein Immunsystem war anscheinend geschwächt und so raffte es mich dahin. Ich war hin und her gerissen. Eigentlich bin ich immer diejenige, die sagt: Wenn man Krank ist kein Sport! Aber ich redete mir ein: ganz locker dann wird es schon gehen. Es ging auch, aber sehr schlecht. Keine Kraft in den Beinen und der Schwindel verfolgte mich auf Schritt und Tritt. Irgendwie brachte ich den Lauf zu Ende und gab mein Lehrgeld im Zielbereich ab. Kein schöner Abschluss für ein doch so tolles erfolgreiches Jahr 2013.

Ergebnis: Looser des Tages! und außerdem 14. Platz Gesamt - 3. Platz AK

Ein Crosslauf mit viel Zick-Zack!

7. Bremer Schoko-Crosslauf in Bremen - 26.12.2013

Vor ein paar Jahren stand ich als Zuschauer bei diesem Lauf an der Strecke. Nach dem recht guten Halbmarathon vom vergangenen Wochenende hatte ich die Nase noch nicht voll und so meldete ich mich spontan nach. Die günstige Meldegebühr von 4 Euro tat ihr übriges und so stand ich um 10 Uhr an der Startlinie. Ich wusste so gar nicht wie die Strecken- führung verlief und war gespannt auf den Kurs. Vier Runden mussten insgesamt gelaufen werden. Oh man ich kann sagen nach der ersten Runde war ich schon erstaunt. Was war das den? Ein Crosslauf der besonderen Art. Ich fühlte mich wie ein Hase der im Zickzack über die Felder und Wiesen getrieben wurde. Durch tiefen Sandstrand gerannt, quer übers Feld, 15 m einen Hügel steil hoch und 10m runter, 5 m wieder hoch und wieder runter, hoch, runter und wieder hoch, links, rechts usw.. Echt heftig. So was habe ich noch nicht erlebt. Nach Schnitt konnte man hier nicht laufen. Nach vier Runden hatte ich es dann aber doch geschafft und überquerte als vierte Frau die Ziellinie. Ein wirklich interessanter Lauf, der nach Wiederholung schreit. ;-)

Ergebnis: 4. Platz Gesamt / 1. Platz AK

Syke-Weyher Cross-Fünfer

November - Dezember 2013

116. Ellernbruch-Waldlauf Kirchweyhe

03. November 2013 - Strecke 8,2 km

Aller Anfang ist schwer. Da ich vor kurzem erst wieder mit dem Training begonnen habe, war der erste Lauf in der Crosslaufserie schon heftig. Die ersten zwei Runden bin ich für meinen Trainingszustand einfach zu flott angegangen und so verließen mich zu früh meine Kräfte. Ich quälte mich durch den Lauf und erreichte nach 37:56 Min. endlich die Ziellinie. - Da muss noch einiges gemacht werden.

Ergebnis: 10. Platz Gesamt / 1. Platz AK

 

77. Waldkater-Crosslauf Melchiorshausen

17. November 2013 - Strecke 8,4 km

Die Laufstrecke im Waldkater ist mit den kleinen aber steilen Bodenwellen schon eine Nummer für sich. Ich wollte nicht den gleichen Fehler wie im Ellernbruch machen. Ich hielt ich mich deshalb die ersten vier Runden etwas zurück. Erst ab der fünften Runde drehte ich das Tempo etwas höher. In der letzten Runde schnappte mich Horst Wittmershaus auf und jagte mich durch den Wald. Viele Plätze konnte ich hierdurch gut machen. Endzeit: 40:27 Min.

Ergebnis: 5. Platz Gesamt / 1. Platz AK

 

24. Sandberg-Crosslauf Barrien

24. November 2013 - Strecke 10,25 km

Einige Wochen waren nun seit dem ersten Lauf im Ellernbruch vergangen. Ich versuchte meinen Lauftraining in dieser Zeit effektiv durchzuführen. Dies gelang mir offenbar ganz gut. Ich hielt durchweg einen Schnitt von unter 5 Minuten. Für mich in einem Crosslauf dieser Art schon ein Erfolg. Mit einer Endzeit von 48:35 Min. überquerte ich die Ziellinie.

Ergebnis: 2. Platz Gesamt / 1. Platz AK

 

76. Friedholz-Crosslauf Syke

08. Dezember 2013 - Strecke 9,8 km

Oh man, den Lauf hätte ich echt mir sparen können. Ich quälte mich unendlich. Ich fühlte mich schlapp und ziemlich kraftlos. Grund dafür war eine ungewollte Darmreinigung am Vortag. Aus heiterm Himmel kam es über mich. Ein Virus? Keine Ahnung! Am Sonntag ging es mir magentechnisch etwas besser, fühlte mich aber immer noch etwas klotterig. Starten wollte ich aber trotzdem. Ich merkte relativ früh, dass dies ein Fehler war. Ich kämpfte mich durch den Friedeholz auf und ab. Nach vier Runden durch die Wolfsschlucht war der Lauf bald beendet. Auf den letzten Metern wurde ich laufend überholt. Das machte mir nichts mehr aus - "kein Bock" stand auf meiner Stirn. Fazit: abhaken und weitermachen.

Ergebnis: 10. Platz Gesamt / 1. Platz AK

33. Country Lauf - Syke-Weyhe-Syke

22. Dezember 2013 - Strecke 21,1 km

Der Country Lauf ist der letzte Lauf der Serie und gleichzeitig auch mein Favorit. Die Strecke führt durch Wälder über Feldwege und befestigte Wege. Ich fühlte mich recht gut und so ging ich den Lauf recht flott an. Der Boden war feucht aber gut zu laufen. Die ersten 10 km des Halbmarathons sind geradezu "schlicht". Im zweiten Teil dagegen werden die Beine mit einem kräftigen Hügeltraining konfrontiert. Außerdem erschwerte der orkanartige Wind den Lauf. Auf den letzten drei Kilometern entdeckte ich ca. 200 m vor mir einen schwingenden Pferdeschwanz. Ich überlegte kurz ob es in den verbleibenden Kilometern möglich ist diese Frau noch einzuholen. Ein Mann neben mir erklärte sich bereit mich an die Frau ran zu laufen. Auf den letzten Kilometern das Tempo nochmal extrem anzuziehen war schon heftig, doch ca. 1,5 km vor dem Ziel hatten wir sie eingeholt. Sie lief mit und ich versuchte die Flucht nach vorn. Am letzten Anstieg gingen ihr wohl die Kräfte aus und so konnte ich sie abhängen. Über einen Zielsprint bei so einem harten Lauf wäre ich nicht erfreut gewesen. Ich lief als dritte Frau Gesamt über die Ziellinie und freute mich über meine Endzeit von 1:42:40 Min.

Ergebnis: 3. Platz Gesamt / 1. Platz AK

Letzter Wettkampf in Nordhorn

Grafschafter Triathlon - 31.08.2013

Ein bunt gewürfelter Haufen vom SC Weyhe machte sich auf den Weg zum letzten Wettkampf der Lemon Sports Tour nach Nordhorn. Bereits im letzten Jahr startete ich allein in Nordhorn und hatte das Glück erste Frau im Gesamtfeld zu werden. Aufgrund dessen bekam ich in diesem Jahr die Startnummer 1. Dies war mir natürlich ein Ehre, wobei mir klar war diesen Titel zu verteidigen sehr schwer war. Wir Frauen starteten in der ersten Gruppe um 12 Uhr. 750 m mussten im Veechter See geschwommen werden. Was soll ich sagen, schwimmen war eine Katastrophe. Orientierung = Null. Das Ergebnis war eine grottenschlechte Schwimmzeit von 13:50 Min. Bei der zweiten Disziplin hieß es deshalb etwas Zeit aufzuholen. Zwei kräftige Regenschauer machten dieses leider nur schwer möglich. Die Straße schwamm und am Wendepunkt musste man extrem aufpassen, um nicht weg zu rutschen. Insgesamt mussten 20 km in einem Rundkurs zweimal durchfahren werden. Mit meiner Radzeit konnte ich dennoch zufrieden sein (34 km/h Schnitt). Nun ging es auf die Laufstrecke. Hier mussten ebenfalls zwei Runden gedreht werden. Diesmal um den Veechter See. Ich drücke kräftig und konnte noch drei Plätze nach vorn gut machen. Letztendlich überquerte ich als 10. Frau die Ziellinie. Für mich war das vollkommen in Ordnung. Saison mit "gut" bestanden ;-).

Ergebnis: 10. Platz Gesamtwertung, 3. Platz AK

Spontaner Sprint in Salzgitter

17. Salzigtter Volkstriathlon - 25.08.2013

In der kommenden Woche geht es zum letzten Sprint-Wettkampf der Lemon Sports Tour nach Nordhorn. Da in ich dieses Jahr nur auf die lange Distanz trainiert habe, ist die Spritzigkeit, die für eine eine kurze Distanz notwendig ist wenig bzw. gar nicht vorhanden. Ich entschloss mich recht spontan zu einem Trainingswettkampf in Salzgitter. Es würde weh tun, das stand fest. Auf der Sprintdistanz ist in allen Disziplinen Vollgas angesagt!

Um kurz vor sieben ging es mit meinem Vereinskollegen Marcus Sommerfeld auf die Autobahn Richtung Salzgitter. Wir kamen gut durch, so dass das Nachmelden für die Sprintdistanz kein Problem darstellte. Um 10:30 Uhr fiel der Startschuss. 500 m waren in einem wunderbar einfachen Kurs in einem See mit sehr guter Wasserqualität zu durchschwimmen (8:31 Min.). Die 25 km Radstrecke musste in zwei Runden absolviert werden. Die Strecke war leicht wellig und recht einfach zu fahren. Allerdings ließ der starke Süd-Ostwind mit teilweise 50 km/h Windgeschwindigkeit die Oberschenkel brennen. Nach 43:39 Min. kam ich von der Rad- auf die Laufstrecke. Eine Runde (5,4 km) um den See mussten gelaufen werden. "Hi speed" war angesagt! Ich zog kräftig und konnte damit noch zwei Frauen einkassieren. Mehr war leider nicht drin. Mit einer Laufzeit von 22:59 Min. überquerte ich als sechste Frau die Ziellinie. Zufrieden mit dem Endergebnis ging es dann auf die Heimreise.

Ergebnis: 6. Platz Gesamtwertung, 1. Platz AK – bester Laufsplitt over all ;-)

Ohne Worte!

Ostseeman Glücksburg - 04.08.2013

Einige Wochen Langdistanztraining blieben mir noch nach dem überraschend guten Wettkampf in Bad Bodenteich. Ich absolvierte im Rad- und Lauftraining mehr lange Einheiten und lies den Körper danach länger regenerieren. Ließ kurze schnelle Einheiten fast weg. Dies schien in diesem Jahr genau das Richtige für mich gewesen sein. Wichtig war für mich den Körper auf die lange Distanz ausreichend vorzubereiten. Ich war gespannt, aber auch etwas ängstlich was dieses Jahr geht. Der Tag X war nun gekommen.

Um sieben Uhr fiel der Startschuss. Rund 900 Athleten (Staffel und Einzelathleten) machten sich auf in die Fluten der Ostsee. Der Wellgang war zum Glück eher minimal, dafür war der Quallenanteil um so höher. Einige Quallen berührte ich mit den Fingern und ich meine eine Tentakel einer Feuerqualle ins Gesicht bekommen zu haben. Weitestgehend blieb ich jedoch verschont. Gleich an der ersten Boje gab es ein ganz schönes Gedrängel. An dieser Stelle war ich schon etwas verwirrt, den in den Unterlagen war zu erkennen, dass die Schwimmstrecke erst Richtung Dänemark verlief und dann auf den Rechteckkurs ging, so dass sich das Schwimmfeld schön auseinanderziehen kann. Doch dann kam es ganz anders, es wurde ein Rechteck parallel zum Strand geschwommen. Leider war ich nicht bei der Wettkampfbesprechung und hab den wichtigen Punkt nicht mitbekommen. Ansonsten verlief das Schwimmen eher mäßig. In der Schwimmposition konnte man schlecht die Bojen erkennen und so hoffte man, dass das Pulk vor einem wusste wo es lang schwimmen muss. Nach 1:10 Std. verließ ich das Wasser. Schneller Wechsel und ab aufs Rad. Und dann passiert das was immer passiert auf den ersten Radkilometer. Andauernder Überholvorgang schlecht schwimmender Männer ;-). 6 Runden a´ 30 km mussten gefahren werden. Das Höhenprofil konnte sich sehen lassen (1200 Höhenmeter). Es wechselte immer wieder zwischen langgezogen und knackigen Anstiegen. Das zerrte schon an der Kräften, aber es machte auch Spaß. Jede Runde machte ich einige Minuten gut und so endete ich mit einem guten 31iger Schnitt. Radzeit 5:39 Std.

Der abschließende Marathon war Emotional schon ein Auf und Ab. Die erste Runde etwas zu flott, die zweite Runde gut, die dritte Runde scheiße! Es tat weh und ich musste heftig beißen, denn auch die Laufstrecke war schon anspruchsvoll. Am Strand lief es sich toll, der Abschnitt mit dem teilweise groben Schotter machte mir nicht all zu sehr was aus. Doch die Anstiege im Ort, das wellige Profil war nicht für Jedermann gemacht. Bei mir ging es noch einigermaßen, da ich in meinen Training oft wellige Strecken laufe. Gegen Ende der dritten Runde sprach mich ich der Staffelteilnehmer Marco an und meinte: „Wir laufen ab jetzt zusammen!“. Er wollte unter vier Stunden bleiben und mein Ziel war es meine Gedanken abzulenken. Ich freute mich über die Begleitung und sagte nicht nein. Die letzten beiden Runden liefen dann wieder besser. Nur zweimal hielt ich kurz an den Verpflegungsständen um ausreichend Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Bei Kilometer 40 stellte ich auf die Gesamtzeit und staunte nicht schlecht. Meine Bestzeit würde um einiges unterboten werden. Marco gab die letzten zwei Kilometer noch einmal Vollgas. Meine Beine stackselten so vor sich her und ich hoffte sie würden durchhalten. Als ich mit einer Marathonzeit von 3:45 Std. und eine Gesamtzeit von nur 10:39 Std. die Ziellinie überquerte freute ich mich tierisch. Das ich Insgesamt zweite Frau geworden bin hab ich leider erst viel später erfahren. Ein toller Saisonhöhepunkt mit einem tollen Ergebnis.

Ergebnis: 2. Platz Gesamtwertung, 1. Platz AK, Außerdem: Norddeutsche Meisterin über die Langdistanz

Mit Konfusen Training auf Platz 2

8. Seepark-Triathlon Bad Bodenteich 23.06.2013

Mit der Mitteldistanz in Bad Bodenteich fand für mich bereits der dritte Wettkampf im Juni statt. Zu sehen wie ich im Training stand war für mich schon interessant, den dieses Jahr ist alles Anders. Mein Training in diesem Jahr ist schon sehr konfus, die Motivation lange Einheiten zu absolvieren fällt mir zur Zeit sehr schwer. Aber Aufgeben ist für gewöhnlich nicht mein Ding, deshalb muss das Gehirn soweit es geht abgeschaltet werden und die Einheit trotzdem durchgezogen werden.

Neue Wettkampforte finde ich immer sehr spannend und deshalb ging es für mich in diesem Jahr zu Vorbereitung für Glücksburg nach Bad Bodenteich. Die Anreise wurde bereits am Samstag vollzogen, den der Start für die Mitteldistanz fiel bereits schon um 9:10 Uhr. (Bremen – Bad Bodenteich ca. 2 Std.) Das Schwimmen durch die drei Moorseen war schon ungewöhnlich. Das Wasser sehr dunkel und der Kurs erfordert schon einen guten Orientierungssinn. Mit einer Schwimmzeit von 36:18 Min. verließ ich als dritte Frau den See. In drei Runden wurden die 90 km Rad hinter sich gebracht. Die Radstrecke bot gute Abwechslung mit kleinen Bergen, schönen Abfahrten und den Vorteilen und Nachteilen des Windes. Radsplit: 2:53 Std.. Der Halbmarathon, welcher in 8 Runden um den See und um die Seepark-Klinik gelaufen werden musste, war schon recht anspruchsvoll, vor allem durch den kleinen aber knackigen Hügel an der Klinik. Beim Laufen konnte ich ein paar Frauen überholen. Mit ein guten Halbmarathonzeit von 1:39 Std. überquerte ich mit einer Gesamtzeit von 5:08 Std. als zweite Frau die Ziellinie. Dies erfuhr ich jedoch erst sehr viel später. Ich bin glücklich über die Platzierung und über meine Zeit. Jetzt sind es nur noch ein paar Wochen, dann muss die doppelte Distanz absolviert werden. Ich bin gespannt was geht?!?

Ergebnis: 2 Platz Gesamtwertung – 1. Platz AK

Mit Mixed-Mannschaft bei den Landesmeisterschaften

17. Peiner Härke Triathlon 16.06.2013

Der dritte Wettkampf der Lemon Sports Tour (vormals Augath-Tour) fand in Peine statt. Dieses Mal nicht mit unserer Frauenmannschaft (Weyher Deerns), sondern mit einer Mixed-Mannschaft am Start. Es galten 1,5 km Schwimmen im Eixer See, 40 km in 2 Runden mit dem Rad und 10 km Laufen in 4 Runden zu absolvieren. Für uns Frauen fiel der Startschuss um 10 Uhr für unsere Herren erst später. Das Schwimmen im Eixer See ist immer wieder eine Herausforderung. Da die Bojen hier über den See von weiterem sehr schwer zu sehen sind, wird sich oft mehr an dem Rest des Schwimmfeld orientiert. Der Wind meinte es an diesem Tage einmal gut mit uns, denn den größten Windanteil konnte man zu seinem Vorteil als Rückenwind nutzen. Die Laufstrecke dagegen wurde noch einmal richtig anstrengend, den da hatte der Wind seine Position geändert und zerrte nun stark an unseren Kräften.

Für meinen Teil konnte ich mit einer Schwimmzeit von 25:45 Min. zufrieden sein. Auf dem Rad versuchte ich, für meine Verhältnisse, das Tempo hoch zu halten. Dies galt ebenso für meine Lieblingsdisziplin: dem Laufen. Leider gelang es mir diesmal nicht. Mit einer nur mittelprächtigen Laufzeit von 45 Min. schloss ich den Wettkampf mit einer Gesamtzeit von 2:28 Min. ab. Das Rennen im allgemeinen war anstrengend aber solide - eine Trainingseinheit für die Schnelligkeit. ;-)

Ergebnis: 15. Platz Gesamtwertung – 2. Platz AK – 2. Landesmeisterschaften / Mixed-Mannschaft 10. Platz Gesamtwertung

Der Wind ist in Dein stärkster Gegner!

7. Wasserstadt Limmer-Triathlon Hannover 02.06.2013

 In der Vorwoche zum Wettkampf wurde täglich das Wetter zum Wochenende gecheckt. Bitte keine Wiederholung vom letzten Jahr! 10 Grad und Dauerregen, etliche Athleten mussten den Wettkampf vorzeitig beenden. Ich schlug mich durch, aber es war schon eine harte Schlacht. Der Wetterbericht sagte vorerst bewölkt mit späteren Auflockerungen voraus. Die Sonne sollte sich zeigen, und das tat sie auch. Doch leider zeigte sich einer noch viel mehr: Der WIND! Mit zum Teil kräftigen Böen machte er uns das Radfahren zu Hölle!

Doch ich will von vorn beginnen. Geschwommen wurde wie immer im Lindener Kanal. Bei 15 Grad Wassertemperatur (brrr) wurden ca. 950 m hin und 950 m zurück geschwommen. Der Hinweg war gut wegzuschwimmen. Der Rückweg jedoch war beschwerlich. Durch den starken Wind bildeten sich Wellen auf dem Wasser. Bei jedem Orientierungsblick schlucke ich Wasser. Nach gequälten 34 Min verließ ich den Kanal. Mit einer Windjacke hieß es nun ab auf die Radstrecke und den Kampf mit dem Wind aufnehmen. In den drei Runden, die gefahren werden mussten, kam der Wind zu 2/3 von Vorn. Es war eine Plackerei, die Böen waren teilweise so stark, dass man fast vom Rad gefegt worden war. Ich versuchte über die Runden eine gleichmäßige Durchschnittsgeschwindigkeit zu halten. Alle drei Runden Schloss ich mit 1:03 Std. ab. Mit einem 28 Schnitt konnte ich für meine Verhältnisse zufrieden sein.

Nun hieß es "nur" noch den Halbmarathon zu laufen. Beim Laufen kam der Wind mal zu unserem Vorteil oft von hinten. Die erste Runde ging ich flott an, in der zweiten Runde merke ich wie meine Körner dem Ende zuneige gingen. Ich zog mich die letzten Kilometer irgendwie Richtung Ziellinie. Mit einer Gesamtzeit von 5:31 Std. beendete ich zum dritten Mal die Mitteldistanz in Hannover.

Ergebnis: 11. Gesamtwertung – 3. Platz AK – 1. Platz Landesmeisterschaften AK