Wettkamfberichte 2017

Weser Ems Cup - es geht zu Hause weiter!

19.10.2017 - Syke

Bei einem Querfeldeinrennen vor der Tür muss ich dabei sein:). Eine neue Strecke wurde vom RSV Bruchhausen-Vilsen im Industriegebiet Syke konstruiert. Ein kleinen Teil kannte ich schon, der Rest würde Überraschung werden. Einige Male bin ich die Strecke vorm Start durchgefahren. Kurz: ein steiler Abgang, ein paar Schikanen wurden eingebaut, das knackige Waldstück mit bis zu 12 % Anstieg mit wilder Abfahrt. Durch Dauerregen war das Rasenstück ziemlich aufgeweicht und riese Spurrillen haben sich aufgetan. Tja und mache Kurven war etwas Tricky zu fahren, aber sonst echt guter Kurs! 10 Frauen sind mit mir in der Hobbyklasse ins Rennen gestartet. In der erste Runde hab ich mich gleich in einer Spurrille abgepackt, kurz geschüttelt und wieder ab aufs Rad. Der Rest lief erstaunlich gut. Kurz war ich sogar auf Platz 4 leider habe ich durch eine Unachtsamkeit den Platz wieder verloren. Fünfte ist am Ende bei raus gekommen. Top ... für die Zukunft agressiver fahren und Plätze nur nach vorne gut machen :-))

Syke: 5 Platz Gesamt

18. Weser Ems Cup 2017/2018 - Querfeldeinrennen

14.10.2017 - Espelkamp // 15.10.2017 Osnabrück

Nach dem für mich harten Ironman in Hamburg war ich Mental ganz schön auf. Ich brauchte dringend eine Pause und die habe ich mir auch genommen. Zwischendurch bin ich nur etwas geradelt um an die frische Luft zu kommen. Das musste echt mal sein!

 

Bereits im im letzten Jahr hatte ich mir vorgenommen einige Querfeldeinrennen mitzufahren. Der erste war nun in Espelkamp (ca. 60 km von zu Haus). Die Strecke war mir unbekannt aber ich würde es schon schaffen. Marina, meine Vereinskollegin, hat mich netterweise begleitet und so hatte ich seelischen Beistand. Das Wetter war perfekt und die Strecke schien mir auch gut zu fahren. Einige Hürden und eine Sandkiste mussten überwunden werden. Um 11 Uhr war der Start. Und ab ging die wilde Fahrt in ein kleines Waldstück, Wiesen und über einen Schulhof. Ich kam für meine Rookieverhältnisse gut ins Rennen und konnte sogar nach hinten noch ein paar Plätze gut machen. Da ein Rennen nur ca. 30 Min. dauert ist alles sehr komprimiert, meine Ausdauerfähigkeit kommen auf diese kurze Zeit nur sehr wenig zur Geltung. Aber ich war echt zufrieden. War ein toller Kurs! Ich freute mich auf den morgigen Tag - auf das zweite Rennen in Osnabrück. 

 

Die Strecke in Osnabrück kannte ich schon vom Vorjahr. Keine Hürden, keine Sandkästen, dafür viele kleine und knackige Hügel und viele Kurven. Ich war gespannt was geht mit dem Rennen vom Vortag in den Beinen. Zum Start ging es gleich den Hügel rauf und der Puls war sofort auf Anschlag. Ich sortierte mich mehr ins hintere Feld ein, da ich mit meinen Fahrkünsten keinen behindern wollte. Nach und und nach kam ich ins Rennen und konnte wieder ein paar Plätze wieder gut machen. Als fünfte Frau konnte ich über die Zielinie fahren und war wieder zufrieden mit dem Ergebnis.

Espelkamp: 7. Platz Gesamt

Osnabrück: 5. Platz Gesamt

Hawaii ?!? - gern ein anders Mal

01. Ironman Hamburg - 13.08.2017

Endlich war es soweit! Ich war in den Wochen vor dem Ironman schon ziemlich Müde vom Training. Die sportfreien Tage vor dem Ironman habe ich wirklich genossen. Schon am Donnerstag sind wir nach Hamburg gereist. So konnte mir vor Ort schon alles ansehen und ich hatte nun genug Zeit mich Mental auf den Wettkampf vorzurbereiten. 

Am Samstag habe ich am späten Nachmittag mein Rad und meine zwei Beutel (Rad, Laufen) abgegeben. Die Nervösität hilt sich bei mir in grenzen, war ich doch froh, dass es nun endlich los ging. Die Nacht von Samstag auf Sonntag war etwas kurz, aber das ist ja normal. Ab 6:50 Uhr sind wir auf die Strecke geschickt worden. Zum ersten Mal habe ich den Rolling Start miterleben dürfen und ich muss sagen - gar nicht schlecht. Ich habe mich mutiger Weise in die erste Gruppe gestellt. Meine angestrebter Zeit 1:05, 06, 07, 08.... Das Schwimmen lief bei mir ganz gut. Raus auf die Außenalster und zurück. Unter den zwei Brücken war es schon ziemlich unheimlich. Das Wasser war ja eh schon dunkel, aber dort war es schwarz. Da kommt mir der Gedanke immer von Dori (Film: Findet Nemo) einfach Schwimmen, einfach Schwimmen... Naja und das funktioniert meistens ;-). Nach 1:06:22 habe ich das Wasser verlassen. In die laaange Wechselzone und ab aufs Rad. Es war zu anfangs ziemlich frisch auf dem Rad, aber die Sonne kam immer mehr raus und so waren die Temperaturen für eine Langdistanz eigentlich perfekt. Was nicht perfekt war - war der Wind! Ich hatte arge Probleme damit. Die entsprechenden Höhenmeter kamen dazu. Knapp 1000 hm auf der gesamten Radstrecke. Die erste Runde war OK. Ich hatte für die erste Runde ca. 2:50 benötigt, aber die zweite Runde war echt gruselig. Der Wind hat noch mehr gas gegeben und so hat man sich noch mehr geqäult. Wenn nicht im Anschluß immer noch der Marathon wäre hätte man noch mehr auf die Pedale gedrückt, aber mein Anspruch ist es den Marathon zu Laufen. Als Endradzeit kam nach den 182 km eine 5:48 Std. raus. Schon enttäuschend nach dem Training was ich dafür investiert habe. Die Beine taten mir schon ziemlich weh und ich war gespannt darauf was im Laufen ging. Die ersten 5 Kilometer viel zu schnell im.  4:40 Schnitt und dann kam ich der 5 immer näher und dann ging es über 5 tendenz zur 6 ... oh man ich habe mich so gequält. Im Kopf ging mir immer rum, warum mach ich das... das ist meine letzte Langdistanz... ich kann nicht mehr. Aber ich lief die ganze Zeit. Leider konnte ich die letzten Meter nicht wirklich genießen. Ich war nur froh, dass ich endlich im Ziel war und es geschafft hatte. Endzeit Laufen 3:40:15 Std. - Gesamtendzeit 10:44:15 Stdt. Mir taten die Beine weh wir schon lange nicht mehr. Auch die Tage später war es mit dem Gehen immer noch nicht doll. Aber wie sagt man so schön... Der Schmerz vergeht - der Stolz bleibt.

Zu meinem Glück durfte ich in meiner Altersklasse noch einen kleinen Gewinn einfahren. 3. Platz AK. Wie schön! Und im ein Haar wäre ich nach Hawaii geflogen. Zum Glück haben beide Frauen vor mir den Slot genommen, sodass ich nicht vor der Wahl stand. Sicher ich wollte schon gern mal zur Weltmeisterschaft nach Hawaii, aber nicht im diesem Jahr. Ich war und bin körperlich und seelisch vom vielen Training und von meinen Unterbrechnungen so auf, so dass ich unbedingt eine Pause brauche. 2016 war ich wegen meinen Stürzen in 4 Krankenhäusern und dieses Jahr die Borreliose das schlaucht schon sich immer wieder aufzuraffen. Aber ich bin froh das ich mich da durch gekämpft. Das macht einen guten Sportler glaube ich aus. Immer wieder aufstehen und weitermachen! So, dass musste ich gerade noch einmal los werden.

Aber so nachdem jetzt wieder einige Zeit vergangen ist - werde ich wohl noch einmal auf die Langdistanz gehen - irgendwann :-).

Ergebnis: 500. Platz Gesamtwertung - 3. Platz AK

Auf den dritten Platz gerannt ...

15. Tankumsee Triathlon in Isenbüttel - 30.07.2017

Zwei Wochen vor meinem Ironman in Hamburg bin ich über die Sprintdistanz beim Tankumsee Triathlon in Isenbüttel gestartet. Das laufende Trainingsprogramm wurde für den Wettkampf nicht reduziert. Die langen Einheiten konnte ich zum Glück in die Woche packen, so dass ich am Vortag noch etwas entspannen konnte. Um 6:30 Uhr ging es auf die Bahn Richtung Isenbüttel zum Tankumsee. Sehr pünktlich sind wir am See / Campingplatz angekommen. Es blieb also reichlich Zeit die Startunterlagen abzuholen und sich mit dem Gelände und der Strecke vertraut zu machen. Um 11:10 Uhr ging es ohne Neoprenanzug in den See. 600 m wurden mit einem kurzen Landgang im Tankumsee geschwommen. Der Weg zum Rad in die Wechselzone war schon sehr lang, gut 500 m bestimmt. Ab auf das Rad und auf die Pedale getreten. Auf der Radstrecke (20 km) blies gleich ein heftiger Wind vorerst von hinten dann gewaltig von vorne. Ein schöner Runder Tritt war für mich nur schwer möglich. Mit einem 33iger Schnitt konnte ich das Radfahren für mich gut beenden. Schnell in die Laufschuhe in die finale 5 km Laufrunde. Hier konnte ich noch zwei Plätze gut machen und landete mit guten Laufsplit von 21:20 Min. auf den 3. Platz. Was will man mehr! Ich war zufrieden, aber auch total K.O. Jetzt noch zwei Wochen und dann geht’s auf die lange Distanz.

Ergebnis: 3 Platz Gesamtwertung - 1. Platz AK

Top Ergebnis zu Hause!

7. Weyher Duathlon in Weyhe - 30. April 2017

Ich wollte auch gern mal!

Grundsätzlich starten wir bei unserem eigenen Duathlon nicht, da immer alle Hände zum Helfen gebaucht werden. Aber hin und wieder darf der Eine oder Andere an unserer Veranstaltung teilnehmen. Dieses Mal war ich dran. Selbstverständlich hab ich an Tag zuvor die Halle wie die Jahre davor mit aufgebaut und alles soweit für den nächsten Tag vorbereitet.

Am Wettkampftag durfte ich etwas später eintreffen. Die Startunterlagen hatte ich mir am Vortag besorgt. Das Wetter war so wie es noch nie beim Weyher Duathlon war: schön! ;-) Zwar sehr windig, aber trocken. Um 10:20 Uhr fiel der Startschuss. In 4 Runden mussten die 10 km absolviert werden. 1. Laufsplit 41:16 Min.. Die Radstrecke von 40 km musste in 2 Runden gefahren werden. Der Wind hat einem nur wenig Gutes getan. Aber so mussten wir alle dadurch. Meinen Platz als dritte Frau konnte ich auf der Radstrecke halten. Beim zweiten Laufsplit konnte ich die Zweitplatzierte noch überholen und nahm somit ihren Platz ein. Mein zweiter Laufspilt von 21:08 Min. (5 km) wies eine Konstante auf, welche mich positiv überraschte. Mich angespornt haben mich dabei die vielen Bekannten Helfer vom Weyher Lauftreff, vom meinem Verein, Verwandte und Freunde. Das hat echt Spaß gemacht.

Ergebnis: 2 Platz Gesamtwertung – 1 Platz AK

Leider nichts in Ziel gekommen

19. Crossduathlon in Wolfsburg - 05. März 2017

Ich hatte mich auf den Cross Duathlon gefreut. War es doch mal was ganz Neues für mich. Früh ging es auf die Autobahn Richtung Wolfsburg. Nach knapp zwei Stunden Fahrzeit sind wir angekommen. Vor Ort wurden die Startunterlagen besorgt und die Wechselzone wurde eingerichtet. Um 10:30 Uhr fiel der Startschuss. 5,4 km mussten in drei Laufrunden absolviert werden. Ich zog gut und konnte das Tempo gleichmäßig halten. Als zweite Frau kam ich in die Wechselzone. Ab aufs Rad und Gas! Die Radstrecke war technisch nicht besonders anspruchsvoll, jedoch ging es immer wieder kleinere Hügel rauf und runter. Das war schon nicht ohne. 3 Runden mussten gefahren werden, tja doch leider habe ich nur die Hälfte geschafft. In der zweiten Runde puffte es einmal laut und ich merkte wie meinem Hinterrad die Luft ausging. Verdammt! Ein Platten! Ich hatte aufgrund der kurzen Strecke (18 km) nichts zum Wechseln dabei und musste den Wettkampf leider aufgeben. Ich hatte mich ziemlich geärgert, wäre doch vielleicht ein Podiumsplatz herausgekommen. Naja was soll´s. Vielleicht probiere ich es nächstes Jahr noch einmal! ;-)