Zweiter Sturz in einem Jahr - vom Pech verfolgt!

Juli / August 2016

Wow – was ist da los! Die letzten Wochen war ich schon ziemlich deprimiert. Hatte ich dieses Jahr doch einiges mehr in meinen Sport investiert. Ich trainierte sehr gut nach Plan vom Landestrainer Dr. André Albrecht. Nach meinem ersten Sturz im Mai hatte ich mich gut wieder in das Training eingefunden. Nur noch ein Trainingsblock vom großen Ziel dem Ironman in Schweden entfernt. Dann das Drama: Beim Intervalltraining bin ich bei einer Bodenwelle rechts vom Aerolenker abgerutscht und auf die Seite geknallt. Ich zog mir einige Schürfwunden an Schulter und Arm zu, der Kopf hat leider auch etwas abbekommen. Meine Hüfte, vorerst das geringste Problem wies nur ein kleinen Kratzer auf. Erst später hat sich eine riesiger Bluterguss gebildet. Im Krankenhaus wurde ich entsprechend versorgt. Den Bluterguss habe ich gekühlt. Die nächsten Tage hieß es Wunden pflegen und abwarten. Schweden war noch nicht abgehakt. Doch nach ca. eine Woche schmerzte meine Hüfte immer mehr. Der Bluterguss verhärtete sich. Nach einem Arztbesuch habe ich in Rekordzeit einen MRT – Termin bekommen. Verdacht auf Muskelfaserabriss und massives Hämatom. Zum Glück waren Muskeln und Sehen alle in Ordnung. Der Bluterguss war das „einzige“ Problem. Am Folgetag beim Arzt wurde der Befund besprochen und für einen Tag später eine Operation zur Entfernung des Blutergusses angesetzt. Parallel muss ich die Reise nach Schweden abblasen. Das hat schon einige Tränen gekostet. Die OP ist gut verlaufen und ich spürte anschließend sofort eine Verbesserung. Die Triathlon-Saison ist für mich dieses Jahr leider zu Ende. Jetzt heißt es erst einmal Gesund werden und wenn`s geht langsam wieder anfangen. 

Es war alles so schön und dann...

07. - 11. Mai 2016 - Mallorca / Can Picafort

Das deutsche Wetter ließ uns flüchten. Spontan haben wir (Marina – Vereinskollegin und ich) 5 Tage Mallorca zu einem Schnäppchenpreis gebucht. Es hieß noch ein paar Radkilometer zu sammeln. Am Tag der Ankunft fiel das Radfahren jedoch ins Wasser, es regnete in strömen. Die Laune war entsprechend. Die nächsten beiden Tage jedoch waren perfektes Radfahrwetter. Wenig Wind und heiter! Am dritten Tag wollten wir nach Palma. Nach 5 km nahm die Ausfahrt jedoch ein böses Ende. Ein Radsturz! Mit nur wenigen km/h auf dem Tacho kam ich in einer Kurve ins rutschen. Ich knallte mit dem Ellenbogen voll auf den Asphalt. Beide Hände waren auf und das linke Bein war von oben bis unten übersät mit Abschürfungen. Ich konnte zwar sofort wieder aufstehen, aber an eine Weiterfahrt war nicht zu denken. Durch den Aufschlag klafften zwei Löcher in meinem Ellenbogen. Wir verarzteten mich notdürftig und sind langsam wieder Richtung Hotel gefahren. Dort wurde ein Arzt verständigt, der auch kurze Zeit später eintraf. Die Wunde musste genäht werden. Mit seinem Fiat Panda (Krankentransport) sind wir in eine kleine Klinik in Can Picafort gefahren. Zu Zweit machen sich die beiden Spanier ans Werk. Die Wunden mussten gründlich gereinigt werden und nach örtlicher Betäubung wurde mein Ellenbogen genäht. Ich habe alles tapfer über mich ergehen lassen. Aber die Wundreinigung tat höllisch weh. Nach ca. zwei Stunden hat mich der Arzt entlassen. Die nächsten beiden Tage fiel also das Radfahren für mich aus. Oh man was für ein Mist. So war es nun wirklich nicht geplant. Ich wollte ein Schritt nach vorne machen und nicht 5 Schritte zurück! Am fünften Tag ging es dann mit dem Flieger wieder Richtung Heimat. Spät in der Nacht kam ich zu Hause an, ich fiel sofort ins Bett. Am nächsten morgen musste ich mit erschrecken feststellen, dass mein Arm dick geworden ist. Ab zum Arzt und der hat mich sofort ins Krankenhaus überwiesen. Die Wunde hatte sich entzündet. Eine Woche bekam ich drei mal am Tag Antibiotika direkt in die Vene. Ich war Körperlich ziemlich eingeschränkt – ein Arm in Gipsschiene, im anderen Arm die Kanüle für den täglichen Tropf. Zum Glück hat mein Körper gleich mitgearbeitet und die Schwellung ging von Tag zu Tag zurück. Nach einer Woche verließ ich das Krankenhaus. Insgesamt konnte ich drei Wochen kein Sport machen. Ich war echt down und hoffe das ich meine Saison noch halbwegs gut absolvieren kann.

 

Erneut auf dem Treppchen

19.02.2016

Am Freitag den 19. Februar fand die Ehrung zur Sportlerin, zum Sportler und zur Mannschaft des Jahres 2015 in der Kreissparkasse Diepholz statt. Über 7000 Wähler und Wählerinnen beteiligten sich an der 30. Auflage dieser Gemeinschaftsaktion der Mediengruppe Kreiszeitung, des Kreissportbundes sowie der Kreissparkassen Diepholz und Syke. Die Stimmen konnten wieder per Stimmkarte oder Online abgeben werden. 

Wie schon im letzten Jahr gab es auch dieses Jahr ein tolles Rahmenprogramm. Till Schleinitz zeigte seinen atemberaubenden Balance-Akt auf Rollen und Brettern und die "LaMetta"- Gruppe turnten kraftvolle Sklupturen. Als spezial Gast war Liesel Westermann-Krieg (ehemalige Diskus-Werferin aus den 60/70iger Jahren) geladen. Ein wirklich tolles Programm. Zwischendurch wurden zur Vorstellung der Sportlerinnen und Sportler kleine Videos gezeigt, um den Sport den sie ausüben vorzustellen. Dies wurde im letzten Jahr das erste Mal durchgeführt und kam bei Sportler & Zuschauern sehr gut an.  

 

Bei den Frauen wurde dritte Fußballerin Annika Wilms, zweite wurde - Ich - ich habe mich super gefreut! Erste und eigentlich auch vorhersehbar - Anna Lena Freese! Herzlichen Glückwünsch nochmal.

 

Bei den Männer wurde Sportler des Jahres der Schwimmer Dennis Landwehr, Hauke Henseleit auch Schwimmer wurde Zweiter und Dritter Alexander Hinz.

 

Mannschaft des Jahres TUS Sulingen (Fußball), 2. Platz SC Weyhe (Tanzen), 3. Platz SG Diepholz (Handball)

 

Ich Danke Euch für Eure Stimmen und den tollen zweiten Platz!

 

Auf die Einstellung kommt es an...

10. 06.2015

Im Oktober 2011 habe ich mein Triathlonrad bekommen. Ich habe es gleich auf meine Körpermaße korrekt einstellen lassen. Einige Komponenten wurden geändert bzw. ganz aus getauscht. Ich war soweit sehr zufrieden mit den Einstellungen. Doch dieses Jahr hatte ich das Gefühl es hat sich etwas verändert. Der Druck auf der Pedale wollte nicht so wirklich sitzen. Ich entschloss mich erneut dazu eine Analyse durchzuführen. Ich machte einen Termin im Zentrum für Orthopädie und Bewegungsanalyse in Bremen aus. Meine Beweglichkeit, mein Fußabdruck und die Körperhaltung auf dem Rad wurden genauestens untersucht. Und siehe da, einige Komponenten mussten neu justiert werden. Schon bei der ersten Ausfahrt am Nachmittag konnte ich die Veränderung feststellen. Ungewohnt war es schon, aber ich merkte sofort das der Druck und auch die Haltung sich einfach besser anfühlten.

 

Zentrum für Orthopädie und Bewegungsanalyse

Utbremer Str. 107

28217 Bremen

Tel. 0421-68521561

www.laufanalysen.com

www.radanalysen.com

Sportlerin des Jahres 2014

20.02.2015

Am Freitag den 20. Februar fand die Ehrung zur Sportlerin, zum Sportler und zur Mannschaft des Jahres 2014 in der Kreissparkasse Syke statt. 5865 Wähler und Wählerinnen beteiligten sich an der 29. Auflage dieser Gemeinschaftsaktion der Mediengruppe Kreiszeitung, des Kreissportbundes sowie der Kreissparkassen Diepholz und Syke. Die Stimme konnte man per Stimmkarte oder Online abgeben. 

 

Ich war schon ziemlich aufgeregt, hoffte ich insgeheim auf einer der ersten drei Plätze zu kommen. Der Abend wurde durch ein spektakuläres Showprogramm sehr unterhaltsam. Neu in diesem Jahr war die Vorstellung aller Athleten/innen und Mannschaften in Form einer Videoaufnahme. So konnte jeder Athlet seinen Sport in Bild und Sprachform bestens übermitten. Zum Glück hieß bei der Ehrung hier: Ladys first. Dritte wurde die Handballerin Jana Helms (HSG Phoenix) mit 12470 Punkten, zweite Radfahrerin Manja Pleuß (RSV Bruchhausen-Vilsen) mit 13040 Punkten. Die Erste wurde mit "die mit den Quallen kämpft" ausgesprochen. Das war ICH!!!! Wow ich war total happy und nahm die Ehrung gerne an. Ich gewann mit einem sehr guten Vorspung von 15562 Punkte.

Ich freue mich wirklich und bedanke mich herzlich für die vielen Stimmen!

 

Bei den Herren wurde Timon Cordes (Schießen/SC Heandorf) Dritter, Zweiter Mehmet Koc (Fußball/ TUS Sulingen) und Erster zum vierten Mal in Folge Oliver Sebrantke (Läufer/ LC Hansa Stuhr). 

 

Mannschaften: 3. A-Team des TSA SC Weyhe (Tanzen), 2. HSG Barnsdorf (Handball) und 1. BSV Rehden (Fußball)

Weyher Deerns belegen den 2. Platz

17.02.2012 - KreisSportBund Diepholz e.V.

Unerwartet für mich wurden die Weyher Deerns am 17. Februar zur Sportlerehrung des Jahres 2011 geladen. Dies hieß für uns, ein Platz unter den ersten Dreien. Die Veranstaltung fand dieses Jahr in Diepholz statt. 9 Deerns machten sich also auf den Weg (2 Deerns waren leider verhindert). Vorerst wurden die Einzelathleten vorgestellt und anschließend geehrt. Zum Ende ging es an die Mannschaften. Wir alle gingen fest davon aus, dass der 3. Platz für uns nur in Frage kommen würde. Falsch gedacht! Dritte Mannschaft wurde die Tanzgruppe des TSC Hansa Syke. Zweite: Die Triathlonmannschaft SC Weyher Deerns. Platz Eins ging an die Fußballmannschaft des Tus Sulingen.

 

Wir freuen uns über die tolle Platzierung!



Mannschaft des Jahres 2011

24.11.2011 - Gemeinde Weyhe

In Anerkennung und Würdigung besonderer sportlicher Leistungen im vergangenen Sportjahr wurde zu einer Feierstunde im Ratssaal der Gemeinde Weyhe geladen. Die Ehrungen wurden vom Bürgermeister Frank Lemmermann und Wolfgang Schaumann vom Gemeindesportring durchgeführt.

Viele Sportler aus den verschiedensten Sportarten wurden an diesem Abend geehrt. Vom Judokämpfer bis zum Schlauchbootslalomfahrer. Die Korbballer vom TUS Sudweyhe (meine alten Rivalen ;-))waren auch wieder dabei und die Sportler, die nicht mit einer Sportart auskommen, die waren auch wieder dabei: Wir Weyher Triathleten!

Unerwartet wurden wir „Weyher Deerns“ zur Mannschaft des Jahres gekürt. Stellvertreten für die gesamte Mannschaft nahmen wir den Ehrenpreis mit großer Freude entgegen. Außerdem wurde unser „Präsident“ (Spitzname) und Vereinskollege Thomas Schmelzer zum Trainer bzw. Betreuer des Jahres geehrt.



Neukauf einer Triathlonrennmaschine

Oktober 2011

In der vergangenen Saison wurde mir immer mehr klar, dass mein bisheriges Triathlonrad (Stevens Crono TT) nicht besonders gut mit meinen Körpermaßen harmonierte. Mein Oberkörper war einfach zu kurz. Eigentlich hatte ich beim Kauf des Stevens gesagt: Das wird mein erstes und letztes Triathlonrad sein! Mh, leider habe ich mich aber so wie viele andere Triathleten in der Größe „vergriffen“.

Da im kommenden Jahr für mich wieder etwas Großes ansteht (Ironman Frankfurt), hatte ich den Entschluss gefasst mich noch einmal auf die Suche nach dem passenden Rad zu machen. Zuerst mussten die genauen Körpermaßen aufgenommen werden, welches Rad kommt überhaupt in Frage? Ich entschied mich für eine professionelle Vermessung. Durch Vereinskollegen erfuhr ich das das Radgeschäft Laufrad – Hannover eine Top Adresse hierfür wäre. Kurzentschlossen machte ich einen Termin für eine statische Vermessung. An Hand der ermittelten Daten durchforstete ich den Räderurwald: zu groß, zu klein, zu teuer … aber nach einiger Zeit fand ich das Rad. Der erste Anblick hat gezählt, die Maße haben gestimmt, der Preis naja nicht so ganz ;-), aber es musste gehen.

Makel war es gab nur zwei Händler in Deutschland, die dieses Rad verkauften. Beide in wunderschönen Bayern. Davon ließ ich mich aber nicht abschrecken, ich nahm Kontakt mit dem Triathlongeschäft Irontrizone in Regensburg auf. Die Abwicklung mit dem Besitzer Ludwig Eglmeier verlief gut und so bekam ich im Oktober mein Airstreeem Air TT.

Die Grob- und Feineinstellung des neuen Rades überließ ich wieder den Spezialisten vom Laufrad – Hannover Team. Dan Miessen führte bei mir eine dynamische Vermessung durch. Hier wurde meine Beweglichkeit getestet und ein besonderes Augenmerk auf meine Tretbewegung gelegt. Schon bei meiner ersten richtigen Ausfahrt bemerkte ich den Unterschied. Ich saß besser im Sattel, der Tritt war korrekter und mein Oberkörper war nicht überstreckt, vor allem spürte ich aber eine wesentlich bessere Kontrolle über das Rad, welches ich mit dem Stevens leider nie hatte.

Ich freue mich auf die neue Saison!



Erholungsurlaub in Bodenmais

21.08. - 25.08.2011

Spontan haben Andreas und ich uns für einen Kurzurlaub im Bayrischen Wald entschieden. Ziel war das wunderschöne Örtchen Bodenmais.

In der Villa Montara (Unterkunft) empfing uns herzlich Uwe (Gastgeber) und Ramon (der Hauskater aus Spanien). Der Blick ins Tal war schon atemberaubend. Die Pension ist bei HolydayCheck mit sehr gut bewertet worden und hat zwei Jahre in Folge den HolidayCheck Award 2010 + 2011 gewonnen. Die Bewertungen für diese Unterkunft vielen durchweg positiv aus, welches wir in den nächsten Tag nur bestätigen konnten. (www.villamontara.eu ) Uwe & Oliver haben sich wirklich herzlich um uns gekümmert. Gefrühstückt wurde jeden morgen auf der Terrasse mit tollen Ausblick auf das Tal. Das Wetter war super - der Sommer war nun endlich für ein paar Tage eingekehrt.

Ohne Sport geht ein Urlaub für mich natürlich nicht. Die Mountainbikes haben wir mitgenommen. Welch anspruchsvolles Terrain uns hier erwartete konnte man jedoch nur ahnen. Wow, was für Auffahrten. Für einen Norddeutschen keine leichte Aufgabe.

Am Montagmorgen haben sich Jana (Weyher Deern) & Björn spontan nach meinem Geburtstagsanruf zu uns auf dem Weg gemacht. Wir schauten nicht schlecht, als Jana & Björn mal eben 800 km zu uns runter kamen um auch ein paar schöne Tage in Bodenmais zu verbringen. Gleich am nächsten Tag ging es dann zu viert in die Berge. Längenkilometer hat man in diesen Tagen nicht viel geschafft, dafür aber viele viele Höhenmeter!

Schmausen kann man in Bodenmais ebenfalls super! Vom Kaiserschmarn bis zum Käsespätzle vom Bärwurz bis zum Blutwurtz (Kräuterschnäpse ;-)). Einfach urig.

Rund um muss ich sagen ein toller Urlaub mit viel Abschaltfaktor!

 



2. Trainingslager Mallorca

26.03. - 01.04.2011

Das 2. Trainingslager ergab sich ganz spontan. Es galt noch einmal Rad- und Höhenkilometer zu sammeln. Die Insel Mallorca ist geradezu perfekt dafür gemacht. Außerdem wollte ich einen Blick auf die Wettkampfstrecke des 70.3 werfen,welchen ich am 14. Mai dort absolvieren möchte. Eine gewisse Ortskenntnis ist auf jeden Fall von Vorteil.

Am ersten Tag wurde gleich der Berg Randa (549 Hm) erklimmt. Auch an den folgenden Tagen wurden Berge und wunderschöne Täler befahren. Der Frühling hatte die Insel schon voll erfasst. Die Wiesen saftig grün und die Blumen leuchtend gelb. Herrlich! Am letzten Tag wollte ich mir die Wettkampfstrecke (90 km) anschauen. Leider war dies nicht vollständig möglich. Unglücklicherweise wurde oben in den Bergen beim Kloster Lluc eine Sprengung durchgeführt. Eine komplette Abfahrt der Wettkampfstrecke war deshalb leider nicht möglich.

Verteilt über 5 Tage sind über 670 Radkilometer und etliche Höhenmeter zusammen gekommen. Wirklich ein effektives Trainingslager.

Die Unterkunft mit drei Sternen war eher Bescheiden. Das Essen im Vergleich zu Lanzarote eher schlecht, die Einzelzimmer glichen einer Sardinenbüchse. Für ein reines Trainingslager hatte es aber gereicht. Vorteil, an der Promenade von El Arenal kann man gut seine Laufeinheiten absolvierten.

2. Platz bei der Sportlerwahl des Jahres 2010

18.02.2011

Über 5800 Wähler beteiligten sich an der Abstimmung zur Sportlerin, zum Sportler und zur Mannschaft des Jahres 2010. Die Einzelatlethen wurden alle zur Ehrung am Abend des 18. Februar 2011 in die Kreis- sparkasse Syke eingeladen. Bei den Mannschaften sind die ersten drei geladen worden. So stand hier schon auf jeden Fall ein Platzierung unter den ersten Dreien fest.

 

Für mich war es eine Premiere. Ich rechnete nicht mit einer Platzierung. Ich freute mich überhaupt dabei zu sein. Die Drittplatzierte war eine junge Schwimmerin des Weyher SV Names Jule Schriefer. Die Zweitplatzierte eine 33 jährige Triathletin... Schluck, das bin ich. Ja wirklich ich hatte es geschafft, Platz 2. bei der ersten Sportlerwahl. Ich war superglücklich und sehr aufgeregt, da ich auf der Bühne noch ein paar Worte zu meinem Sport erzählen sollte. Zum Glück habe ich es doch einigermaßen noch auf die Reihe bekommen und bin mit meiner Ehrentafel und meinem riesen Blumestrauß zurück an meinen Platz. Erste wurde Neele Eckardt eine Leichtathletin vom TSV Asendorf.

Bei den Männern wurde mein Vereinskollege Horst Wittmershaus zum Sportler des Jahres 2010 gewählt. Die Mannschaft Weyher Deerns sind in diesem Jahr auf dem 4. Platz gelandet. Erste Mannschaft wurde die Handballmanschaft des HSG Barnstorf/Diepholz.

 

Ein großes Lob für die Veranstalter des Abends, es wurde eine tolle Show mit guter Musik, tollen Akrobatinnen, einem Jongleur und die zwei Salto Künstler aus Italien war auch super. Bei den Auftritten der Akrobatinnen und den Salto - Künstern bekam man schon vom zuschauen "Rücken!" ;-) (Zitat Horst Schlämmer)

Trainingslager Lanzarote

08.02.-15.02.2011

 

Das kalte Deutschlandwetter ging mir richtig auf die Nerven. Ich musste raus. In die Sonne ins Warme! Mallorca ist um diese Zeit noch etwas frisch und so viel meine Wahl auf die Kanaren, genauer gesagt auf die Vulkaninsel Lanzarote. Eine Woche All Inclusive zu einem Preis, wo man nicht Meckern konnte. Ziel war es vor Ort Radkilometer für die kommende Saison zu sammeln. Andreas, ein guter Freund, hat mich auf dieser Reise begleitet. Wir hatten so um die 22 Grad und die Sonne schien teilweise richtig gut vom Himmel. Voller Freude konnte man die kurze Radhose und das Trikot wieder tragen. Ständiger Begleiter auf unseren Ausfahrten war der Wind. Die Anstiege waren recht anspruchsvoll und zogen sich gut in die Länge. Der Asphalt war in Ordnung, wenige Passagen wo der Untergrund sehr grob war. Da die Insel recht klein ist, konnten wir viele Ortschaften durchfahren. Von Playa Blanca nach Yaiza über El Golfo nach Tequise und Haria. Ständig hat man die Ironman Radstrecke befahren oder überquert, welche mit Sprüchen wie - Keine Gnade für die Wade - beschriftet war. Einen Tag haben wir uns das Ziel La Santa vorgenommen um den bekannten Club La Santa uns einmal anzuschauen. Von Außen macht es keinen einladenden Eindruck. Die Sportanlagen sind dafür aber Top.

Ein zwei Worte möchte ich noch zu unserer Unterkunft los werden. Ein nettes Hotel mit einem super Zimmer mit Meerblick. Das Meer war ca. 20 m entfernt, Sonnenauf- und -untergang war immer im Blick. An der Strandpromenade konnten man super direkt am Meer laufen, wirklich herrlich. Das Essen war gut und sehr Abwechslungsreich. Alles in Allem ein tolle Unterkunft und ein gelungendes Trainingslager - Lanzarote ich komme wieder!